Weihnachtsspendenaktion 2019

Auch diese Jahr starten wir eine Spendenaktion für den Tierschutzverein „ein Herz für Hundekinder e.V.“ in Augsburg.

Ihr könnt wieder Päckchen packen für die Hunde mit Decken, Körbchen, Leckerlies, Leinen, Halsbändern, Handtüchern,…………

Die Päckchen könnt Ihr abgeben

Tierschutzverein ein Herz für Hundekinder e.V.
Gablinger Weg 100
86156 Augsburg

oder

team 4 two Hundetraining
Schwedenstr. 36
86554 Pöttmes

.Public 4 Dogs am 6.+7. April 2019

Ein sehr schöner Kurs mit einer sehr harmonischen Gruppe.

Wir hattten ein erlebnisreiches Wochenende.
Samstag morgen haben wir erst einmal auf dem Platz Regeln und Verhaltensweisen eingeübt, um uns reibungslos in der Öffentlichkeit bewegen zu können.

Nach der Mittagspause ging es dann los. Wir haben uns aufgemacht zum Stadtpark in Rain am Lech. Das Hightlight war ein Eis in Eiscaffee.

Manchmal hat Chris schon ein Kreuz mit den Mädels

Am Sonntag haben wir uns auf dem Parkplatz vom Dehner Blumenpark getroffen.
Mit einer Gruppe von 8 Hunden haben wir ein tolles Bild abgegeben.
Die Krönung war dann der Biergartenbesuch.
Alle haben das Wochenende genossen.
Vielen Dank an alle Teilnehmer für das Wochenede.
Wir freuen uns auf den nächst Mal.

Guppenbild im Blütenmeer


Hunde aus dem Tierschutz

Unser schönstes Weihnachtsgeschenk dieses Jahr

da müssen wir nicht lange überlegen.

Lissy ist alleine ins Wohnzimmer gekommen und hat sich einfach dazugelegt.

Das klingt für viele, die noch keinen Hund aus den Tierschutz hatten, seltsam. Für Lissy war es aber ein großer Schritt über ihren eigenen Schatten.

Seit zwei Monaten ist die süße Hündin nun bei uns. Jeden Tag macht sie einen kleinen Fortschritt, den Außenstehende nicht erkennen: die ersten freiwilligen Schritte beim Gassigehen, das erste Mal streicheln dürfen, die erste Spielaufforderung  –  scheinbar normale Alltäglichkeiten.

Wir haben Lissy aus dem Tierschutz. Ein ängstlicher Hund, der sich versteckt, aber doch neugierig auf die Welt ist.
Was auf uns zukam – wir wussten Bescheid.

Ein Hund aus dem Ausland von der Straße kennt das Leben im Haushalt nicht – der Alltag wird zum Abenteuer.

Als wir Lissy zum ersten Mal gesehen haben, hat sie sich in ihr Körbchen verkrochen. Dennoch lies sie sich streicheln, doch bei jeder schnellen Bewegung ist die junge Hündin erschrocken. Da es ein verantwortungsvoller Tierschutzverein ist, sind wir mit ihr „Gassi gegangen“ ,das heißt Lissy hat sich mehr oder weniger hinterherziehen lassen.
Wir haben lange mit der Bezugsperson besprochen, ob wir dem Hund das bieten können, was er braucht: Führung, Geduld und Liebe, aber auch Regeln und Grenzen.

Da wir selbst Hundetrainer sind, haben wir die Zusage für diesen Hund erhalten – normaler- weise werden die Hunde vorher auf das Leben in deutschen Haushalten vorbereitet.

Die Autofahrt hat sie auf dem Rücksitz verbracht, unterstützt von Jako, unserem souveränen Rüden. Wir haben uns, auf Rat der Dame vom Tierschutz, gegen eine Transportbox entschieden. Denn in einer Transportbox hatte sie eine lange Fahrt von Rumänien hinter sich gebracht und das war bestimmt keine gute Erfahrung.

Zu Hause angekommen hat sie sich in das neue Körbchen verkrochen.
Jeden Tag zeigen wir ihr neue Dinge: Abzugshaube, Fernseher, Staubsauger, Schiebetüren, Schmutzfänger am Eingang des Büros, …

Jeden Tag begleitet Lissy mich ins Büro, dort hat sie das selbe Körbchen wie zu Hause. Dort liegt sie und schaut sich ihre neue Welt an. Die Kollegen wissen Bescheid und helfen mit. Jeder kommt zum Streicheln und Lissy freut sich mittlerweile schon auf den Besuch.

In der Hundeschule arbeiten wir momentan etwas auf Abstand. Jetzt ist erst einmal die Resozialisierung angesagt, dann kommt die Ausbildung.

Sie ist vielleicht immer noch kein Vorzeigehund, aber sie ist unser Traumhund.

 

 

Hunde aus dem Tierschutz ja oder nein – das ist die alte Streitfrage.

Ich denke, dass Tierschutz nicht aus Mitleid, sondern aus Mitgefühl erfolgen soll.
Die Hunde kennen das Leben im deutschen Haushalt nicht. Sie müssen alles erst kennen lernen. Banale alltägliche Situationen und Gegenstände werden zum Abenteuer.
Aus falsch verstandener Tierliebe den Hund nicht mit neuen Situationen zu konfrontieren und sich verstecken lassen nützt dem Hund nicht.
Die Arbeit mit diesen Hunden ist ein Balanceakt zwischen fördern und überfordern.

Hunde über das Internet nur anhand einer Beschreibung und einem Bild aussuchen und dann an einen Übergabepunkt geliefert bekommen – das kann ganz schön ins Auge gehen.

Verantwortungsvolle Tierschutzvereine holen die Hunde auf Pflegestellen nach Deutschland. Dort haben die Hunde die Möglichkeit den Alltag  in Deutschland kennenzulernen. Sie lernen möglichst viele Dinge und Situationen, aber auch Regeln und Grenzen für das Zusammenleben mit Menschen und anderen Tieren kennen.
Der neue Besitzer und der Hund haben die Möglichkeit sich kennen zu lernen und auch zu testen ob das Zusammenleben klappt.
Eine ausführliche Beratung über das weitere gemeinsame Leben, Fütterung, Pflege, … ist selbstverständlich.
Die Betreuung auch nach der Übergabe ist ganz normal.
Sollte es, auch mit Hilfe, wirklich nicht funktionieren, nimmt der Tierschutzverein den Hund zurück. Da gibt es kein „der arme Hund muss dann nach Rumänien zurück“.

 

In meiner Arbeit als Hundetrainerin und Tierpsychologin werde ich oft gerufen, wenn der Alltag zum Alptraum geworden ist.

Da kommen dann Aussagen wie:

„Wir können keinen Besuch mehr empfangen!“
„Der Hund knurrt uns an!“
„Jetzt haben wir den Hund schon seit Wochen und er lässt sich immer noch nicht anfassen!“

…………..

Wir fangen dann wieder ganz von vorne an.
Das Geheimnis ist Kommunikation und Resozialisierung statt steifes Training.
Immer im Tempo des Hundes.

Normale Hundeschulen sind dann oft überfordert. Dann sind die Tierpsychologen gefordert.
Es ist ein speziell auf den Hund und den Menschen abgestimmtes Training wichtig und ein harmonisches Leben zu ermöglichen.

Lissy´s Wunschzettel

Wunschzettel

Mein Name ist Lissy. Ich bin im Oktober in mein neues zu Hause gezogen.

Meine Hunde- und Menschenfreunde im Tierschutzverein „ein Herz für Hundekinder e.V.“ habe ich nicht vergessen.

Ich wünsche mir zu Weihnachten, dass die anderen Hunde auch ein tolles zu Hause finden und denen die noch im Verein liebevoll gepflegt werden möchte ich eine kleine/große Freude machen.
Mein Frauchen und mein Herrchen packen ein Weihnachtspäckchen für meine Freunde.
Im Päckchen sind Decken, Spielzeug, Leckerlies, Leinen, Halsbänder und ein Körbchen, damit es die anderen Hunde auch kuschelig haben.
Habt Ihr Lust auch mitzumachen?

Ihr könnt die Päckchen entweder dirket beim Verein
Marion Unger Gablinger Weg 100 86156 Augsburg
Tel.: 0152/31946555 E-Mail: info@einherzfuerhundekinder.de

Oder
bei team4two Hundetraining Schwedenstr. 36; 86554 Pöttmes
0175-6088432

abgeben

Tierpsychologie Kurs am 17.03. in der Athropa Akademie Augsburg

Am 17.03. wird Petra als Dozentin an der Athropa Akademie Augsburg einen Kurs zum Thema Tierspychologie für Hund und Katze halten.

In diesem Kurs bekommt Ihr Einblicke in das Seelenleben eurer Tiere.

Verhaltensstörungen von Hunden und Katzen entstehen u. a. durch eine nicht artgerechte Haltung und unsachgemäßen Umgang mit dem Tier. Feinfühlige Verhaltensbeobachtungen helfen, die Ursachen von Verhaltensänderungen zu ergründen und in Zusammenarbeit mit dem Tierhalter ein individuelles Therapiekonzept zu entwickeln, das sowohl auf das Tier als auch auf den Tierhalter abgestimmt ist.

Informationen findet Ihr unter
https://www.atropaakademie.de/shop/tierpsychologie-fuer-hunde-und-katzen/

Kurs Rüpelrüden – Zickenhündin (Behavior 4 Dogs)

Diese Jahr haben wir zum ersten Mal einen Kurs für rüpelige Machorüden und zickige Hündinnen angeboten. Der Kurs war ein voller Erfolg und wird auch nächstes Jahr wieder im Programm sein.

Und was soll ich euch sagen – alle, von den Bestizern, angekundigten Rüpeleine und gezicke ist ausgeblieben.
Keiner hatte Angst, dass er sich blamiert und jeder wusst, dass andere diese Probleme auch haben.
Die Hundeführer waren entspannt, auch wenn der Abstand kleiner wurde. Das hat sich eindeutig auf die Hunde übertragen.
Alles in allem war es ein, wider allen Vorhersagen und Unkereien ein sehr entspanntes Wochenende, auf dem viel gelacht wurde.

 

 

 

Richtig Loben

Wann lobst Du deinen Hund?

Im Zusammenleben mit einem Hund kommt dem Lob eine grundlegende Bedeutung zu.

Die Frage dabei ist nur: Wann ist der richtige Zeitpunkt dazu?

Oft loben wir unsere Hunde ohne auf die innere Haltung des Hundes zu achten.

Ist unser Hund zum Zeitpunkt des Lobes ruhig, ausgeglichen und aufmerksam oder zeigt er nervöses, aufgeregtes Verhalten?

Eine Zuwendung in Form eines Lobes zum falschen Zeitpunkt verstärkt unerwünschtes Verhalten.

Deshalb versichere Dich, dass Dein Hund ruhig, ausgeglichen und aufmerksam ist, bevor Du ihm Zuwendung in Form eines Lobes gibst.

So  wird Dein vierbeiniger Begleiter lernen, dass in Deinem Rudel Ruhe, Ausgeglichenheit und Aufmerksamkeit erwünscht sind.

Familienhund – Definition

In meinem Praxisalltag als Hundetrainier und Verhaltenspsychologin höre ich immer öfters in den Gesprächen mit den Besitzern: „Wir wollten einfach nur einen Familienhund und haben wirklich alles dafür getan damit der Hund ausgelastet ist! Aber der Alltag mit dem Hund ist stressig und er kommt einfach nicht zur Ruhe!“

 

Da stellt sich mir die Frage: „Was ist ein Familienhund? – Was muss er können?“

Wir haben viele Menschen danach gefragt und viel darüber diskutiert und sind zu folgendem Ergebnis gekommen:

Der Hund soll:

  • Mitlaufen wenn ich gehe
  • Stehen bleiben, wenn ich stehen bleibe
  • An einem Ort bleiben, wenn ich es ihm sage
  • kommen wenn ich rufe

Das auch ohne große Kommandos

 

Das klingt einfach und ist doch so schwer.

Donau-Ries-Ausstellung

Fünf Tage lang haben wir den Besuchern den besten Freund des Menschen, den Hund, näher gebracht.
In Vorträgen und durch die Teilnahme an unserem Mitmachparcour konnten die Besucher viel über den Hund lernen.

Ein herzliches Dankeschön geht an unsere fleißigen Helfer!